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Vorlesen und fürs Leben lernen

Kinder lassen sich gerne was vorlesen. Sie werden dabei nicht nur unterhalten, sondern erfahren auch durchs Hintertürchen, wie man sich im Leben bewährt. Wir stellen drei Bücher vor, mit den Themen Selbstwertgefühl, Mitgefühl und Kreativität, die Katharina Loesche mitgebracht hat. Sie war unser Gast im Podcast-Studio und schrieb auch diesen Blog.  Katharina Loesche ist Mutter dreier Kinder und leitet eine deutsche Spielgruppe in Brisbane, Australien. Piep, piep, piep   “I-aaah” macht der Esel, “Klacker-di-klack” die Bauklötzchen und natürlich macht die Polizei “Tatü-Tataa”. Doch damit geht es jetzt erst richtig los: Muuh, sssst, ratatadam, autsch, peng, wauwau, schmatz! Dieses kleine, kompakte Buch sammelt Geräusche für die ganz Kleinen, die mit großer Freude kaum die nächste Seite erwarten können. Welches Geräusch macht der Frosch? Die Kuh? und Weihnachten? Endlich mal ein Kleinkindbuch mit mehr als zehn Seiten! Dieses wirklich dicke Buch haben sich alle meine Kinder immer und immer wieder gerne angesehen – und mitgemacht. Täglich haben wir die Geräusche „vorgelesen“, bis sie sehr schnell fast alle nachmachten. Ich habe es schon mehrfach verschenkt und werde es auch …

Lustige Bücher für kleine Leser

Ein lustiges Buch bringt nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, die es ihnen vorlesen, zum Lachen. Die Auswahl für diesen Blog und Podcast stammt aus dem Bücherschatz unseres Gastes Kerstin Harms. Kerstin ist Erzieherin an der Schule Geckos in Melbourne, hat drei Kinder, und daher sehr viel mit Kinderbüchern zu tun. Die folgenden zwei Bücher sind ideal für das Kindergartenalter, sind aber auch für Kinder in den ersten Schuljahren noch lustig zu lesen. Ein Geburtstagsfest für Lieselotte von Alexander Steffensmeier. Lieselotte ist eine Kuhj. Jedes Jahr aufs Neue freut sie sich während Wochen auf ihren Geburtstag. Auf dem Bauernhof, auf dem Liselotte lebt, wird der Geburtstag jedes Tieres groß gefeiert. Heute ist es soweit, heute hat Lieselotte Geburtstag. Doch irgendetwas stimmt nicht. Alle tun so, als wäre es ein ganz normaler Tag. Selbst als Lieselotte versucht, ihre Freunde mit versteckten und dann ganz direkten Hinweisen auf ihren besonderen Tag aufmerksam zu machen, wird sie ignoriert. Schließlich beschließt Lieselotte traurig, allein zu feiern. Ob ihre Freunde sie wirklich vergessen haben oder ob es noch eine …

Wilhelm Busch!? Im Ernst?

Soll man Geschichten, in denen geschlagen, geprügelt, gepeinigt, verletzt, ja gar gemordet wird, seinen Kindern zum Lesen geben? Dieser Frage gehen wir in diesem Blog und im Podcast nach, anhand von Max und Moritz und Der Eispeter von Wilhelm Busch. Neben Der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann, zählt Wilhelm Busch mit seinen Geschichten wie zum Beispiel Max und Moritz oder Der Eispeter zu den Klassikern der deutschen Kinderliteratur. Beide Werke erschienen erstmals in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert, doch die Entstehungsgeschichte Buschs Bildergeschichte über die Streiche der zwei Lausbuben Max und Moritz und Hoffmanns Struwwelpeter könnte nicht unterschiedlicher sein. Hoffmann schrieb den Struwwelpeter als Geschenk für seinen kleinen Sohn, für den eigenen Hausgebrauch. Erst auf Drängen seiner Freunde veröffentlichte er die Geschichten. Der Struwwelpeter war von Beginn an ein voller Erfolg. Wilhelm Busch wollte eigentlich Maler werden und finanzierte sich seine Studien durch Karikaturen und humoristische Bildergeschichten in Satirezeitschriften. Seine Werke nannte er selbst etwas geringschätzig “Schosen”. Sein zuerst erschienenes Werk “Bilderpossen” enpuppte sich als Ladenhüter und so wurde Max und Moritz vom Verleger abgelehnt. …